FEUERWEHR EPPELBORN
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Mittwoch, 06.11.2002
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Frank Recktenwald
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Eine Kapelle mit Tradition

Auf eine fast 80-jährige Tradition kann der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn bereits zurückblicken. Eine lange Zeit, in der sich die Kapelle innerhalb und außerhalb der Gemeindegrenzen einen Namen gemacht hat. Auch zu Martini-Kirmes und verkaufsoffenem Sonntag am 10. November können sich die Eppelborner und ihre Gäste wieder vom Können der Musiker überzeugen. Ab 14 Uhr wird der Fanfarenzug an markanten Punkten in der Ortsmitte einige Stücke zum Besten geben.

Die Gründung des Spielmannszuges geht übrigens bereits auf das Jahr 1923 zurück. In diesem Jahr rief Michael Schirra aus der Eppelborner Kaiserstraße die Musikgruppe, damals noch bestehend aus sechs Flötisten und vier Trommlern, ins Leben.

Schon zwei Jahre später trat der "Naubersch Mischel" aus Altersgründen von seinem Amt zurück und wurde vom Löschmeister Johann Schweitzer beerbt. Im selben Jahr trat auch der damalige Musikverein Harmonie unter Leitung von Karl Jakob der Feuerwehr als Kapelle bei.

Die nunmehr zwei Musikzüge der Freiwilligen Feuerwehr zählten im Jahr 1930 bereits etwa 50 Musiker. Ein weiterer Wechsel an der Spitze des Spielmannszuges musste 1934 vorgenommen werden. Josef Trenz übernahm das Amt des Zugführers vom erkrankten Schweitzer. Bis 1968 blieb Trenz in Amt und Würden, bevor der Spielmannszug von Ferdi Trenz, Felix Becker und Günter Schuhmacher bis 1976 abwechselnd geleitet wurde.

Dann sollte Löschmeister Günter Schmitt folgen, der stolze 25 Jahre das Amt des Zugführers begleiten sollte. Erst im vergangenen Jahr übergab er die Leitung an seinen Nachfolger und ehemaligen Stellvertreter Jörg Olliger.

Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens hat der Fanfarenzug Eppelborn übrigens eine CD hergestellt und herausgebracht. Interessierte können sich auf den Internet-Seiten der Eppelborner Feuerwehr unter www.feuerwehr-eppelborn.de weiter informieren.

Quelle: Saarbrücker Zeitung