FEUERWEHR EPPELBORN
Samstag, 21.10.2017 08:41
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Samstag, 07.01.2017
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Dirk Kleer
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Jahreshauptversammlung 2017

Vorschau
Wiesbach. Am Samstag den 07. Januar 2017 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Löschbezirksführer Günther Neu konnte neben den aktiven Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Wiesbach und den Kameraden der Alterswehr auch die Chefin der Feuerwehr Eppelborn, Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, begrüßen. In ihrem Grußwort dankte Fr. Müller-Closset im Namen der Gemeinde und auch aller Bürger für die Arbeit und das hohe Engagement der Feuerwehr. In ihren Ausführungen stellte sie insbesondere die umfangreichen Aktivitäten der Gemeinde in feuerwehrtechnischen Bereich dar. Zu nennen sind die Imagekampagne, die im Jahr 2016 durchgeführt wurde, um die Feuerwehr, ihre Aufgaben und Aktivitäten, in der Bevölkerung mehr präsent zu machen. Des Weiteren wurde auch auf die Gründung einer Kinderfeuerwehr hingewiesen, die 2016 gestartet ist. Darüber hinaus sei auch zu nennen, dass auf Grund der zeitweise kritischen Sicherstellung der Tagesverfügbarkeit, eine Doppelmitgliedschaft für Aktiven möglich ist, deren Arbeitsplatz in einem anderen Gemeindebezirk liegt als der Wohnsitz, um auch Einsätze in den Gemeindebezirken mitzufahren, wo der Arbeitsplatz ist. Im weiteren Verlauf ging Fr Müller Closset auf das Großschadenereignis des Starkregens in Dirmingen letztes Jahr ein, wo zum einen die hohe Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Eppelborn als Ganzes unter Beweis gestellt wurde, aber auch Lehren aus dem Ereignis gezogen werden müssen. Dieses ist eine der Herausforderungen für das Jahr 2017. Weitere Herausforderungen sind, dass trotz der angespannten Haushaltslage die Ausrüstung der Feuerwehr auf Stand gehalten werden soll. Dies betrifft sowohl Fahrzeuge als auch die persönliche Schutzausrüstung eines jeden Feuermanns/frau.
Ein besonderer Dank ging an die Jugendbetreuer Uwe Neu und Eva Maria Hermann für die hervorragende Jugendarbeit.

In seinem Bericht ließ der Löschbezirksführer G. Neu das vergangene Jahr Revue passieren und belegte dies mit einigen Zahlen. So musste die Einsatzabteilung, die zurzeit aus 40 aktiven Wehrfrauen und -männern + 1 Notfallseelsorgerin besteht, zu insgesamt 70 Einsätzen ausrücken, wobei insgesamt 1025 Aktive 861 Stunden im Einsatz absolvierten.
Neben den Einsätzen musste die Einsatzabteilung auch weitere Aufgaben wahrnehmen und Tätigkeiten absolvieren, wie z.B. Brandwachen, Ordnungsdienste, Arbeitsübungen, Teilnahme am Totensonntag, Überprüfung von Hydranten u.a.
Hierbei wurden in 41 Veranstaltungen von 241 Aktiven weitere 824 Stunden absolviert. Hinzu kamen Sitzungen, Arbeitsstunden in bzw. am Gerätehaus und an den Fahrzeugen. Des Weiteren fanden in 2016 auch noch 19 Übungen statt, in denen 379 Aktive 907 Stunden absolvierten.
Insgesamt wurde vom Löschbezirks Wiesbach 2016 in den insgesamt 726 unterschiedlichsten Einsätzen, Übungen, Dienstleistungen, Sitzungen, u.a. von 2669 Aktiven 4897 Stunden absolviert.
Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, dass eine funktionierende Feuerwehr wirklich von Nöten ist und dass nicht nur hinsichtlich des Brandschutzes.
Günther Neu bedankte sich weiter bei der Mannschaft, den Unterführern, dem Vorstand, dem stellvertretenden Löschbezirksführer Stephan Reim und deren Partner/innen, im Besonderen aber auch bei den Mitgliedern der Alterswehr, die zurzeit aus 20 Kameraden besteht. Komplettiert wird der Löschbezirk durch 14 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Im weiteren Verlauf der Versammlung ging der Jugendbetreuer des Löschbezirks Wiesbach Uwe Neu auf die umfangreichen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Wiesbach ein. So wurden von der Jugendfeuerwehr in 2016 in 29 Veranstaltungen von den Jungen und Mädchen insgesamt 906 Stunden absolviert + Aufenthalt im Schullandheim, was einer der Höhepunkte in 2016 darstellte.