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Samstag, 09.09.2017
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Frank Recktenwald
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Gemeinsame Übung von DRK und Feuerwehr am Landheim Wiesbach

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Wiesbach. "Mehrere verletzte Personen nach dem Austritt eines unbekannten Stoffs", so lautete die Einsatzmeldung der gemeinsamen Übung von DRK und Feuerwehr in Wiesbach, bei der das Bewältigen eines MANV, eines Massenanfalls von Verletzten geübt werden sollte.

Gegen 15:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum Landheim nach Wiesbach gerufen. Der Hausbesitzer hatte den beißenden Geruch bemerkt und sich ins Freie gerettet, konnte aber weitere Personen, die sich noch in dem Gebäude aufhielten, nicht mehr warnen. Aufgabe der Feuerwehr war es nun, das weitläufige und verwinkelte Gebäude strukturiert zu durchsuchen und die verbleibenden 14 Personen unter Atemschutz zu retten.

Parallel dazu bauten die 18 Helfer des Roten Kreuzes aus den Ortsvereinen Wiesbach und Ottweiler eine Verletztensammelstelle und einen Behandlungsplatz auf einem nahe gelegenen Parkplatz auf und bereiteten sich auf die Übernahme der Geretteten vor. Bereits in den ersten 20 Minuten mussten mehr als 5 Verletzte aufgenommen, registriert, gesichtet und versorgt werden.

Hilde Hemgesberg vom DRK Wiesbach und Wiesbachs Löschbezirksführer Stephan Rein zeigten sich hoch zufrieden mit dem Ergebnis der Übung und dem tatkräftigen Einsatz der Beteiligten Helfer. Details und einzelne Schwachpunkte wurden in einer ausführlichen Nachbesprechung an die Übung dargelegt.

Ein großer und ganz besonderer Dank gilt dem Geschäftsführer der Eppelborner Firma Krämer-IT, Michael Krämer, der seit kurzem Eigentümer des Gebäude ist und die Räumlichkeiten für diese Übung zur Verfügung gestellt hat.