Presse- & Öffentlichkeitsarbeit





Datum:29.06.2019
Löschbezirke:Wiesbach: 09:58 -
Humes: 09:58 -
Habach: 10:01 -
Einsatzart:Kleinbrand
Eingesetzte Fahrzeuge:Notarzt (), Polizei (), DLK 23/12 aus Illingen (), Rettungswagen (), MTW (4-18), TSF-W (4-48), LF 8/6 (6-42), ELW (7-11), LF 8/6 (7-42), LF 16 (7-43)


Brand von Unrat drohte auf Gebäude überzugreifen | Samstag, 29.06.2019


Vorschau
Unrat war an einem Haus in der Eiweiler Straße in Brand geraten, das Feuer drohte auf das Gebäude überzugreifen
Wiesbach. Der guten Reaktion eines Nachbarn und dem schnellen Einsatz der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass es bei einem Brand in der Eiweiler Straße am 29. Juni 2019 bei einem kleineren Sachschaden blieb. Im Außenbereich eines Wohnhauses war dort gelagerter Unrat am Vormittag in Brand geraten und drohte auf das Innere des Gebäudes überzugreifen. Ein Nachbar unternahm noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit Pulverlöschern erste Löschversuche und konnte das Feuer eindämmen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus den Löschbezirken Wiesbach, Humes und Habach sowie der Drehleiter der Feuerwehr Illingen brannte das Feuer immer noch unter starker Rauchentwicklung. Die Außenisolierung war teilweise schon weggeschmolzen und ein Kellerfenster durch die starke Hitzeeinwirkung geborsten.

Unter Atemschutz konnte der Brand im Außenbereich von einem Trupp schnell abgelöscht werden. Im Treppenhaus und in den Wohnungen kontrollierte ein weiterer Trupp mit einer Wärmebildkamera und unter Atemschutz, ob sich das Feuer bereits in den Innenbereich ausgebreitet hatte. Doch die Wohnungen waren glücklicherweise von dem Brand nicht betroffen, ein Übergreifen des Feuers konnte verhindert werden. Lediglich das Treppenhaus war vom Brandrauch betroffen und musste mit einem Überdrucklüfter belüftet werden.

Im Anschluss an die Löscharbeiten musste die Außenisolierung im betroffenen Bereich entfernt und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert werden, um weitere Glutnester ausschließen zu können. Während der Löscharbeiten musste die Eiweiler Straße zeitweise voll gesperrt werden.

Eine Anwohnerin erlitt bei ihrer Flucht durch das verqualmte Treppenhaus eine Rauchgasvergiftung und musste nach einer ersten Untersuchung durch den Notarzt zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Brandursache ist unklar.






Einsatzkräfte der Feuerwehr vor dem Anwesen in der Eiweiler Straße
















































Unrat war an einem Haus in der Eiweiler Straße in Brand geraten, das Feuer drohte auf das Gebäude überzugreifen






















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